Google versucht, so viele Seiten wie möglich zu rendern. Bei vielen Seiten ist dies innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Das Rendering kann jedoch bis zu mehreren Tagen dauern. Ähnlich wie beim Crawl-Budget wird auch beim Rendering entschieden, ob eine Seite wichtig genug ist oder ob genügend Ressourcen zur Verfügung stehen. Bei Seiten, die für Google weniger relevant sind, wird die Seite möglicherweise gar nicht gerendert.
Deshalb ist es nicht nur wichtig, alle Seiten mit Javascript zu crawlen, sondern auch die Unterschiede zwischen der HTML-Version und dem gerenderten HTML zu erkennen.
Wenn eine Seite im HTML-Quelltext z.B. ein noindex-Tag gesetzt hat, wird sie überhaupt nicht gerendert und ein mit JS geändertes robots-Tag wird nicht beachtet.
Diese Komplexität zwischen den beiden HTML-Varianten (gerendert und ungerendert) muss bei der Indexierungsstrategie berücksichtigt werden.
Die Unterschiede zwischen dem gerenderten HTML und dem ursprünglichen Quelltext werden bei jedem Crawl aufgezeichnet, um notwendige Änderungen zu identifizieren. Auf diese Weise kann analysiert werden, ob Handlungsbedarf besteht. Wir zeigen Unterschiede u.a. in den folgenden Elementen auf: